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Nach fast 16-jähriger Zweirad-Abstinenz , entschloss ich mich im Juni 1996, wieder in die Zunft der Motorradfahrer einzusteigen. Meine, bis dahin eher bescheidene Zweiradvergangenheit, bestand lediglich aus Erfahrungen mit meiner heiß geliebten Puch M50 Grand Prix, liebevoll auch "Randsteingelse" genannt. Mit Ausnahme einiger kleiner Touren nur die täglichen Fahrten in bzw. um Wien mit meinen Freunden. Eine echte Halbstarkenclique eben. Was danach kam, ist wohl den meisten selbst passiert. Das erste Auto, kein Geld, Interessen verändern sich, der Umgang ebenfalls, usw. 1996, im fortgeschrittenen Alter von 34 Jahren, stellte ich dann fest, entweder kaufe ich mir jetzt ein Motorrad, oder nie mehr. Also kaufte ich. Über siebzehn Ecken erfuhr ich, dass der Bruder einer Bekannten meines Bruders eine alte Yamaha XT600Z Teneré sein eigen nannte, aber auf Grund der Tatsache, dass er ein Haus baute, durchaus nicht abgeneigt sei, diese zu verkaufen. Also schlug ich zu. Mein erstes Motorrad. Kurz gesagt, eine Katastrophe. So sehr ich sie auch liebte, sie kostete mir die letzten Nerven und mein letztes Geld. Getriebedeckel, Zylinderkopfdichtung, usw.. Trotz all dem entwickelte ich mich zu einem begeisterten Biker, nicht zuletzt durch meine Freundschaft zu Toni und Dina, die wahre Bikerbesessene sind. Jedes Wochenende, sofern das Wetter auch nur halbwegs passte, waren wir unterwegs. So war es nur eine Frage der Zeit, wann sich meine Teneré verabschieden wird. Gerade nach einer größeren Reparatur, als wir auf dem Weg in ein verlängertes Wochenende waren, gab mir der Motor auf der Autobahn zu verstehen, dass er nun einfach nicht mehr wollte. Die Zylinderkopfdichtung gab erneut w.o. und das war es dann. Zwei Tage später, am 19.8.97, kaufte ich mir eine fast neue XJ900S Diversion, natürlich wieder eine Yamaha und damit beginnen meine genaueren Aufzeichnungen. An dieser Stelle möchte ich besonders meinen Freunden Toni und Dina danken, ohne die ich sicherlich nicht zu einem so begeisterten Motorradfahrer geworden wäre. Nachdem ich mich im Februar 2000 endlich entschlossen hatte ein "Moped" mit etwas mehr Power zu kaufen, entschied ich mich für eine Suzuki GSF 1200 - Bandit. Leider hatte ich mit diesem Bike aber auch nicht allzu viel Glück. die Fahreigenschaften sind zwar hervorragend, aber offenbar hatte ich ein "Montagsmotorrad" erwischt. Nach mehreren Werkstattaufenthalten, bei denen die Zylinderkopfdichtung und ähnliches getauscht wurde, der Motor aber trotzdem nicht aufhörte Öl zu verlieren, entschied ich mich für ein neues Motorrad. Und es wurde wieder eine Bandit, allerdings gleich das brandaktuelle Modell, mit Verkleidung. Am 23.8.2003 habe ich vorerst einmal meine aktive Motorradkarriere beendet. Mal sehen, vielleicht kauf ich mir ja bald wieder ein Motorrad. 5.5.2006: Nach fast 3-jähriger Pause, habe ich es nun doch wahr gemacht. Ich habe mir wieder ein Motorrad zugelegt. Meine Prioritäten haben sich geändert, deshalb habe ich mir eine etwas "kleinere" zugelegt. Es wurde ein Yamaha Fazer600S. Mal sehen wie lange ich damit glücklich bin. 15.5.2008:2 Jahre sind vergangen. Heute war ich einkaufen. Zurück zu alt bewährtem, habe ich mich wieder für eine etwas Hubraumstärkere entschieden. Eine Suzuki Bandit 1250 SA ist nun mein neuestes Familienmitglied. Ich hoffe ich habe genau so viel Spaß mit ihr, wie mit den anderen zuvor. Ihr werdet es erfahren.
Nach meinem letzten Urlaub machte ich spaßhalber eine Probefahrt mit einer Ducati Multistrada. Ich war sofort begeistert und so nenne ich seit Juli 2015 eine Ducati Multistrada 1200 Touring S mein eigen.
Meine Motorräder:
Puch M50 Grand Prix (1978-1980)
Yamaha XT600z Tenere (1996-1998)
Yamaha XJ 900 Diversion (1998-2000)
Suzuki Bandit 1200 (2000)
Suzuki Bandit 1200 GSF (2000-2003)
Yamaha FZS 600 (Fazer) (2006-2008)
Suzuki Bandit 1250 GSF (2008-2015)
Ducati Multistrada 1200 Touring S (2015-)
© 2017 Gerald Fried